Kunst ist ein Prozess der Selbstentdeckung und des Selbstausdrucks.


  • Kunst- Mal und Gestaltungstherapie
  • Therapeutisch schulische Intervention und Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Ergänzung zur Volksschule
  • Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Schulklassen unter erschwerten Bedingungen
  • Krisenintervention in Schulklassen
  • Therapeutische Begleitung sogenannter «verhaltensauffälliger» Kinder und Jugendlicher
  • Teambegleitung
  • Förder- und Stützunterricht Mathe, Deutsch und Sprachen

Auszüge aus meinem Konzept (mehr anzeigen)

Therapeutisch Schulische Intervention in Ergänzung zur Volksschule

...Der Mensch, respektive das Kind, verfügt in seinem Innern über ein seelisches und geistiges „Skript“, das ihn wachsen und verändern lässt. Dementsprechend sucht der Mensch bereits schon als Kind in der Aussenwelt Gestaltungsfelder, die ihm diese Lernfelder und Auseinandersetzungen im konkreten Leben ermöglichen.

...Egal ob in Bezug auf einen Menschen, ein Tier, einen Ort, eine Handlung oder ein Material stellt sich mir die Frage, ob eine Verbindung mit dem vor mir Stehenden möglich ist.

...Ob das Kind willens oder fähig ist sich zu verbinden, sind Bestandteile von sehr vielen, vielfach unbewussten, Faktoren. Auch ist der Zeitpunkt, wann und wo vom Kind etwas gefordert wird und ob das Geforderte mit den inneren Zielen, dem Willen und Können des Kindes identisch ist, in dieser Fragestellung zentral. Schlussendlich bestimmen diese Faktoren, ob das Kind die geforderten Ziele annimmt oder nicht.

...Durch meine langjährige Arbeit in der Kunsttherapie und der schulischen Erfahrung stehen mir eine Vielfalt an Instrumentarien und Fähigkeiten zur Verfügung, mit denen ich aufzeigen kann wo das Kind in seinen Bereichen steht und was das Kind ursprünglich in Not gebracht hat. Aufgrund meiner Erfahrung gelingt es mir zu zeigen mit was oder wem das Kind in Verbindung steht und weshalb die bisher vorgegebenen, schulischen Ziele nicht erreicht werden konnten.

...Was möchte das Kind seelisch und geistig? Was ist die Botschaft hinter seiner Verhaltensauffälligkeit? Das differenzierte Erfassen der Vielschichtigkeit der vorliegenden Problematik ist essentiell, um später Schritt für Schritt die Probleme zu lösen. Widerstände, Projektionen, Schuldzuweisungen und Rückschläge sind Bestandteile dieses Prozesses. Zum Wohle des Kindes sollen kleine, erreichbare Ziele definiert werden – ohne technokratische Auflagen, Zwänge und Fremdbestimmung. Diese kleinen Ziele helfen dem Kind sich wieder in der schulischen Umgebung zurecht zu finden.

...Voraussetzung jeder nachhaltigen therapeutischen Arbeit ist es, selber Seelenpflege zu betreiben, um im Hier und Jetzt geistesgegenwärtig sein zu können und die Komplexität der Gegebenheit zu erfassen. Das heisst konkret, dass man nicht abgelenkt von eigenen Pendenzen aus der Vergangenheit ist oder Projektionen ins Aussenfeld oder die Zukunft macht. Denn Lernen findet nur in der Gegenwart statt. Bestenfalls sollte man also bereits selber einen inneren Schulungsweg gegangen sein, um im Gegenüber Entwicklungsprozesse zu initiieren. Man kann nur im Gegenüber bewirken, was man in sich selber verwirklicht hat.

...das Lebendige, das sich immer wieder in der Seele des Menschen regen kann und zur Aufrichte strebt, auch wenn alle weltlichen, äusseren Symptome das Gegenteil zu zeigen scheinen. An das Unmögliche zu glauben bewirkt oft Wunder.

...Kunsttherapeutische Grundsätze in Verbindung mit schulischen Elementen wie lesen, schreiben und rechnen zu bringen sind sinngebende und sinnvolle Wege. Seelisch-geistige Schulungen zu durchlaufen, Entwicklungsprozesse zu begleiten und Bildung in einen grösseren und umfassenderen Gesamtzusammenhang für diese Kinder zu setzen steht im Zentrum meiner Arbeit. Es ist wichtig diese Prozesse über vertrauensvolle, feinfühlige und achtsame Lernbeziehungen und Regelmässigkeiten voranzubringen. Ebenfalls ist der gelernte Umgang mit Konfrontationen ein gemeinsames Ziel. Diese Faktoren begünstigen menschliches Wachstum, welches wir alle in irgendeiner Form anstreben und vollziehen.

...Es ist die Lebendigkeit, die stets zu Neuem aufruft. Das Vertrauen in das Kind, in seine noch verborgenen Fähigkeiten, das Vertrauen letztendlich in grössere geistige Zusammenhänge oder wie immer dies der Mensch für sich selber definiert.

Den Menschen in seiner Einzigartigkeit zu bestärken ist und bleibt das Hauptziel meiner Arbeit.



Die Orientierung nach Innen bildet den Unterschied zwischen Spiritualität und Religion. Die Spiritualität hat mit dem zu tun, was in die Tiefe reicht und individueller Natur ist. Bei ihr geht es nicht um das, was uns von aussen auferlegt wird, sondern um das, was wir von uns innen nach aussen tragen.
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